Storys zum Thema Theater

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  • 04.09.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Osnabrück

    Osnabrück (ots) - Bürger als Geburtshelfer Was für ein Glücksfall, dass das Theater am Domhof passend zu seinem Hundertsten qualitativ so gut aufgestellt ist und unter seinem Intendanten Holger Schultze überregional einen ausgesprochen guten Ruf genießt. Das ist für mittlere und kleinere Stadttheater, zu denen Osnabrück gehört, in Zeiten schrumpfender Etats und Ensembles immer schwerer zu erreichen. ...

  • 20.08.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Berlin / Hochhuth

    Osnabrück (ots) - Schlag in den Watteberg Er war schon immer ein Mann des Handstreichs, ein Virtuose der Überrumpelung. Nun hat Rolf Hochhuth wieder zugeschlagen - und ein leeres Theater besetzt. Die Tat ist so kühn wie ein Faustschlag in den Watteberg. Für Hochhuth zählt der billige Triumph über den abwesenden Intimfeind Claus Peymann. Aber was fängt die Öffentlichkeit mit der Aktion an? Besser ...

  • 18.08.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen

    Osnabrück (ots) - Einem Wunderheiler aufgesessen Einen Zauberer hat die Bremer Kulturverwaltung gesucht. Denn der Spezialist stellte partout nicht die Diagnose, die man hören wollte. Geradezu halsstarrig beharrte Klaus Pierwoß auf der Haltung, gutes Theater koste seinen Preis. Doch da kam ein Wunderheiler aus Dresden, der in schönstem Manager-Deutsch das Blaue vom Himmel versprach - und die Hanseaten, die ...

  • 13.08.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater Osnabrück

    Osnabrück (ots) - Vorhang auf! Der Erfolg verdammt zu immer neuen Superlativen. Das spürt das Theater Osnabrück bei der nun dritten Auflage seiner "Spieltriebe". Das Zweitaufführungsfestival hatte dem Theater überregionale Aufmerksamkeit verschafft - da muss der nächste Clou her. Nun war das Theater nicht nur findig genug, mit dem europäischen Theater eine neue zündende Idee zu entwickeln. Die ...

  • 11.08.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Twitter-Oper

    Osnabrück (ots) - Zwitscher-Spielchen Vor einiger Zeit machten Musiker Schlagzeilen, die in der virtuellen Welt des Online-Spiels "Second Life" Konzerte gaben. Die Aufregung ist längst verflogen. Jetzt schlägt bei Twitter die Kunststunde: So "zwitschern" sich die Internet-Nutzer nun ein Opern-Libretto mühselig in unzähligen Kurznachrichten zusammen - und was erzählt das "Volk"? Bislang Naheliegendes aus dem eigenen Online-Kosmos: Im ersten Akt kidnappen ...

  • 06.08.2009 – 08:45

    DIE ZEIT

    DIE ZEIT veröffentlicht letztes Interview von Peter Zadek

    Hamburg (ots) - Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Regisseur Peter Zadek der ZEIT sein letztes großes Interview gegeben. Zadek, der in der Nacht zum 30. Juli gestorben ist, sagte darin über sich selbst, er sei "ein sehr ängstlicher Mensch". Auch habe er sich selbst als "gar nicht so clever" wahrgenommen. Sein großer Vorteil sei: "Ich habe eine sehr freie und lose Phantasie, mit der Regieführen wirklich großen ...

  • 31.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kultur-Kommentar

    Osnabrück (ots) - Auf die Programme kommt es an Was ist uns das Theater wert? Diese schlichte Frage wird künftig immer häufiger gestellt werden. Der Grund: Als personalintensive Betriebe sind gerade die Repertoiretheater nur mit erheblichen öffentlichen Zuschüssen zu erhalten. Nach der finanziellen Schieflage des Bremer Theaters liefert nun die Schweriner Bühne das nächste Beispiel für die Risiken, die der Theaterbetrieb birgt. In Bremen wie nun in ...

  • 28.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kultur-Kommentar zu Bayreuther Festspiele

    Osnabrück (ots) - Ankunft in der Realität Vater Wolfgang konnte die Realität vielleicht noch ausblenden. Seine Töchter hingegen kommen in der harten Wirklichkeit der Kunstschaffenden an. Sie müssen, wie jedes andere Theater auch, über Finanzen nachdenken. Dabei macht Bayreuth eines deutlich: Selbst die hundertprozentige Auslastung reicht nicht, um den Betrieb zu finanzieren. Also sind Sponsoren und ...

  • 26.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kultur-Kommentar zu Daniel Kehlmann

    Osnabrück (ots) - Speer oder Aktenkoffer Daniel Kehlmann hat gegen ein fundamentales Theatergesetz verstoßen: Du sollst nicht langweilen. Denn seine Kritik am Regietheater ist so alt wie das Regietheater selbst, und während er die Diskussionen um moderne oder historische Aufführungen als ideologisch geißelt, rennt er mit uralten Scheinargumenten und Plattitüden selbst in die Ideologiefalle. Das ...

  • 20.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kultur-Kommentar zu Georg Quander

    Osnabrück (ots) - Gezielt zerredet Um Intendanten und Direktoren feilschen Kulturinstitutionen zuweilen wie Fußballclubs um sündhaft teure Neuzugänge. Im besten Fall gehen solche Transfers still und leise über die Bühne. Manchmal werden sie jedoch schon im Vorfeld gezielt zerredet. Genau daran ist nun gescheitert, was in Stuttgart der große Kulturcoup werden sollte: Georg Quander als neuer ...

  • 10.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Ausstellungen / Theater

    Osnabrück (ots) - Echter Pioniergeist Wenn Jugendträume auf Realität treffen: Wohl jedes Kind fängt mal an, mit eigenen Bordmitteln eine Theaterbühne zu basteln - und sehnt sich dabei nach mehr Professionalität. Lehrer Reus scheint bei seinen Schülern geschickt an solchen Pioniergeist anzuknüpfen. Denn nichts begeistert Schüler mehr, als wenn sich etwas anfangs Kleines überraschend groß auswächst. ...

  • 03.07.2009 – 17:18

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Roberto Ciulli fordert ein Prozent aus dem Banken-Rettungsfonds für Theater

    Essen (ots) - Roberto Ciulli, international renommierter Regisseur und Leiter des Mülheimer Theaters an der Ruhr, fordert Geld aus dem Banken-Rettungsfonds der Bundesregierung für die deutschen Theater. Ciulli sagte im Gespräch mit der WAZ-Gruppe: "Von dem Geld, das zur Rettung einer Bank investiert wird, sollten ein Prozent für ein Theater oder für eine ...

  • 02.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Intendanten

    Osnabrück (ots) - Der lange Atem zählt Um nicht vom Hochgeschwindigkeitszug der Zeit abgehängt zu werden, haben auch die Bühnen ihr Schlagtempo erhöht. In fiebriger Dichte werden Produktionen herausgebracht. Die bange Frage stellt sich nur: Können die sieben neuen Intendanten der wichtigsten Häuser stellvertretend für alle anderen das Theater heil über die nächsten Jahre bringen? Zumal alle zwischen ...

  • 01.07.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Tanz / Bausch

    Osnabrück (ots) - Feingefühl und Mut Der Schock über den plötzlichen Tod von Pina Bausch hält noch an. Doch zumindest die Sorge um ihr Tanztheater scheint wohl unbegründet: Bauschs Ensemble soll das künstlerische Erbe antreten und weitertanzen. Dieses frühe Bekenntnis der Kulturpolitiker spendet Trost. Es weckt die Hoffnung, dass die Stadt Wuppertal noch einen Schritt weitergeht und dem Werk der ...

  • 30.06.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Tanz / Bausch

    Osnabrück (ots) - Sie hat uns alle bewegt Deutschland sucht sie unablässig - seine Stars. Dabei gab es bei Pina Bausch seit vielen Jahren schon nicht mehr den leisesten Zweifel: Sie war ein Star, viel mehr noch, eine ihre Epoche bestimmende, weil bewegende und herausfordernde Figur. Pina Bausch zeigte, mit welch bezwingender Kraft der Tanz zur Menschheitssprache gemacht werden kann. Sie avancierte damit ...

  • 09.06.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen /Finanzen

    Osnabrück (ots) - Zeit für richtiges Theater War das der letzte Vorhang für den geschmeidigen Hajo Frey? Gut möglich. Denn angetreten war er als Spar-Intendant, hatte versprochen, mit weniger Geld mehr und besseres Theater zu machen. An diesem Ziel ist er vorbeigeschrammt; stattdessen hat er das Haus beinahe zugrunde gewirtschaftet. Und das jetzt, wo der ganze Stadtstaat Bremen vor dem Ruin steht. Dabei ...

  • 07.06.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kulturkommentar

    Osnabrück (ots) - Mit Pfunden wuchern Eine Gesellschaft sorgt sich auch im eigenen Interesse um den Nachwuchs als Bewahrer guter Traditionen. Auch deshalb werden seit einigen Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um Kinder und Jugendliche ans Theater heranzuführen. Regierungen wie in Niedersachsen machen sogar ihre Zuschüsse davon abhängig. Doch die Ensembles selbst schrumpfen und bröckeln aus Geldmangel - ein Widerspruch. Denn Arbeit mit und für ...

  • 02.06.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Musical

    Osnabrück (ots) - Des Rätsels teure Lösung Das Konzept hätte so schön aufgehen können: Am Goetheplatz lässt Hans-Joachim Frey modernes Regietheater fürs kulturbeflissene Publikum spielen, während ein paar Meter weiter beim Musical der Rubel rollt. Doch jetzt muss Frey fürchten, dass es ihm ergeht wie seiner Hauptfigur: dass sein Kopf rollt. Schon vor Wochen war von einer Finanzkrise am Theater ...

  • 25.05.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Norwegen

    Osnabrück (ots) - Neue Opfer des Wahrheitsfanatikers Die Spielzeit haben sie um vier (!) Stunden überzogen und dann auch noch nur einen von insgesamt drei Akten geschafft! Was ist da nur in Norwegen mit Ibsens "Wildente" passiert, dass den Zuschauern und dem Festivalleiter vorzeitig die Puste ausging? Sind die Jung-Regisseure Vegard Vinge und Ida Müller selbst Opfer des Wahrheitsfanatikers Werle geworden? ...

  • 24.05.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Musik / Oper

    Osnabrück (ots) - Aufwertung Eine Oper unter einer Brücke, über die lärmend Autos fahren? Eigentlich können da Musik und Gesang nur unter die Räder kommen. Doch der Totalschaden für dieses zweite Stuttgarter "Zeitoper"-Projekt im Dunstkreis des Automobils blieb offenbar aus. Letztlich wäre der auch nur zweitrangig gewesen. Wichtiger und spannender bei derartigen Theater-Experimenten ist es dagegen zu ...

  • 18.05.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Osnabrück

    Osnabrück (ots) - Selbstbewusste Trommler Von Krisenstimmung keine Spur: Holger Schultze und sein Team verbreiten Optimismus, als wären die Finanzkrise und die Krise der Kultur keine reelle Gefahr, sondern allenfalls hochdramatische Stoffe für die Theaterbühne. Das ganze Leben nur ein Spiel? Nun, ganz so locker sieht Schultze sein Geschäft auch wieder nicht. Der Osnabrücker Intendant weiß, dass er ...

  • 05.05.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen

    Osnabrück (ots) - Zweisprachig erzogen In einem Punkt herrscht Einigkeit in Bremen: Das Theater ist finanziell knapp ausgestattet, heißt es über Parteigrenzen hinweg. Mehr Geld für das Theater ist aber nicht drin, auch das ist Konsens. Die Konsequenz: Der renommierte Theatermann Klaus Pierwoß ging, Hans-Joachim Frey kam. Ein Mann, der die Sprache der Betriebswirtschaft mindestens so gut spricht wie die ...

  • 04.05.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Theater

    Osnabrück (ots) - Nicht nachlassen Eine wohltuende Unterstützung in stürmischen Zeiten hatte der Bundespräsident in Recklinghausen im Gepäck: Nicht nachlassen, sondern jetzt erst recht investieren, forderte Horst Köhler in Richtung Sponsoren. Ein Aufruf, der jedoch nicht als Einbahnstraße verstanden werden sollte. Denn einige Probleme in der großen Festivallandschaft gab es schon vor der Krise. Dazu gehören vor allem die Fragen nach klaren Konzepten ...

  • 28.04.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Musik / Theater / Ruhrtriennale

    Osnabrück (ots) - Unter Sinnsuchern Beginnt mitten im Chaos der Krise nun die Suche nach dem Sinn jenseits von Geld, Erfolg und Konsum? Die Ruhrtriennale bietet jedenfalls Anlässe für neue Erfahrungen und Stoff für Diskussionen. Hoffentlich driftet die an der Ruhr inszenierte neue Spiritualität nicht in die Gefilde eines bloß seligen Vergessens drängender Alltagssorgen. Es sollte zu den Aufgaben der ...

  • 28.04.2009 – 20:39

    Ostsee-Zeitung

    Ostsee-Zeitung: Show geht weiter - Kommentar zum Friedrichstadtpalast

    Rostock (ots) - Diese Beine! "Mädchenreihe" nennt der Ballettfreund den Vorgang, wenn eine unsichtbare Mechanik zwei, drei Dutzend schlanker Mädchenbeine in die Höhe hebt und mit perfektem Timing senkt. Nirgends auf der Welt ist die Reihe länger und eindrucksvoller als im Berliner Friedrichstadtpalast. Und nirgends findet die Revue als Kunstform solch eine Bühne: weit wie ein Fußballfeld, mit der ...

  • 23.04.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater / Hannover

    Osnabrück (ots) - Neue deutsche Welle Theater kämpfen um ihre Präsenz in der Gesellschaft, wollen bei den heißen Themen ein Wort mitreden. Deshalb enthalten so viele Spielpläne der kommenden Saison Stücke zur Finanzkrise. So auch der von Lars-Ole Walburg, künftiger Intendant des Schauspiels Hannover. Heiner Müllers ein wenig vergessene "Wolokolamsker Chaussee" zum Kapitalismus will er reanimieren. ...

  • 19.04.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater / Khuon

    Osnabrück (ots) - Kontrollierte Offensive Otto Rehhagel hätte von "kontrollierter Offensive" gesprochen. Theatertrainer Ulrich Khuon folgt einem ähnlichen Konzept. Er tritt in Berlin an, um zu gewinnen. Schön spielen, dann aber doch verlieren - auf dieses Muster will sich der Chef des Hamburger Thalia-Theaters nicht einlassen. Wie das geht, führte ja schon Claus Peymann am Berliner Ensemble vor. Dort ...

  • 17.04.2009 – 22:00

    Neue Osnabrücker Zeitung

    Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Oper / Affären

    Osnabrück (ots) - Zumutung In Köln entsteht eine Oper mit unerwünschter Nebenwirkung: Einige aus dem Ensemble proben offenbar den Aufstand mit dem gelben Schein. Für die Betroffenen ist es ein Fall von Notwehr. Für andere am Theater ein Zeichen für Unprofessionalität. Einige der Letzteren schießen im Namen der künstlerischen Freiheit über das Ziel hinaus. Dazu zählt Johannes Wunderlich mit seiner ...